Somme-r-Ballade

Stadtführungen
Die Region Hauts-de-France liegt ganz im Norden Frankreichs und hat kulturell unheimlich viel zu bieten. Auf dieser Seite können Sie sich auswählen, welche Orte Sie entdecken möchten. Vorschläge für mehrtägige Reiseleitungen finden Sie hier.

155 Hausfassaden im Stil de flämischen Renaissance umrahmen die beiden großen Plätze der liebenswerten Hauptstadt des Artois. Der Blick vom Belfried – über Aufzug und 40 Stufen – ist beeindruckend. Wie alt sind wohl diese Häuser?

Im Zentrum eines Spaziergangs zwischen Rathaus und Bahnhof steht die Basilika im neo-byzantinischem Stil, die innerhalb von 40 Jahren gleich zwei Mal an derselben Stelle errichtet wurde. Auf dem Weg laden zahlreiche Art-Deko-motive zum Fotografieren ein.

Die größte gotische Kathedrale der Welt steht in der Stadt Jules Vernes, der in Amiens seine Romane schrieb. Fußläufig erreicht man die Schwimmenden Gärten, die man auf verschiedene Weise erkunden kann. Besonders schön ist dies im Rahmen des Festivals Art&Jardins, weil man dort die Barke selber steuert und auf den Inseln Gartenkreationen und bildende Kunst entdecken kann. Unbedingt Zeit für ein Picknick einplanen!


Nur wenige haben das Glück, die Türen der kleinen Kapelle aus dem 18. Jahrhundert geöffnet zu finden und die Statue Francoise-Antoinettes zu entdecken, die ihr Mann, der Marquis von Mailly in Erinnerung an sie errichten ließ. Am anderen Ende der grünen Allee steht eine Kirche mit einer Fassade aus dem 16. Jahrhundert.

Am beeidruckendsten ist der große Fischereihafen, der gegenüber der historischen Stadt liegt und deren Geschichte auf die Römerzeit zurückgeht. Nicht nur Napoleon hat von hier aus Richtung England geschaut. Nördlich der Stadt genießt man den Blick von den Klippen und den Felsnasen Cap Blanc Nez und Cap Gris Nez.

Eigentlich hätte die Kathedrale von Beauvais noch größer als die von Amiens werden sollen. Der beeindruckende Chor und das Querhaus haben immerhin das höchste gotische Gewölbe und direkt daneben steht noch ein Teil des Langhauses aus vorkarolingischer Zeit. Buntglasfenster aus verschiedenen Epochen lassen sich gut vergleichen.

Die viertgrößte Stadt Frankreichs ganz im Norden bietet auf Schritt und Tritt eine neue Geschichte und quirliges Leben. Dicht beieinander liegen Börse, Oper, Handelskammer, Kathedrale und das Hotel, in dem Mozart als Kind übernachtete. Heute ist die Metropole auch als Universitätsstadt bekannt.

Kennen Sie das Label der « Schönsten Dörfer Frankreichs »? Dann wissen Sie, dass Sie in diesem Ort halt machen müssen, um den Rosenort zu besuchen, den der Maler Le Silvaner im späten 19. Jahrhundert zu seinem Wohnsitz erwählte. Der Vorteil gegenüber den anderen Dörfern ist, dass Gerberoy nicht total überlaufen ist und Zeit zum Betrachten lässt!

Die beiden Riesen auf dem Rathausturm setzen sich stündlich in Bewegung und schlagen mit ihren Hämmern auf die Glocken. Das gibt dem Großen Platz seine typisch nordfranzösische Stimmung. Die Stadt der drei Glockentürme vermittelt Architektur aus 5 Jahrhunderten und eine zweitausendjährige Geschichte. Außerdem ist sie nicht weit von Henri Matisses Geburtsort entfernt.

Die Stadt am Meer hat sich den Beinamen – Paris Plage – zugelegt. Im 19. Jahrhundert entstanden hier zahlreiche Villen und luxuriöse Hotels, um die mondäne Welt zum Badeurlaub zu empfangen. Außerdem befinden sich hier eine ausgezeichnete Restaurantschule und eine der ersten Kirchen mit dem Namen Johanna von Orléans.

Seit 300 Jahren ist dieses Schloss im Besitz der gleichen Familie. Nach Anmeldung ist es möglich, mit der Dame des Hauses den außergewöhnlichen Park und einen Flügel des Schlosses mit Mini-spiegelsaal zu besichtigen. Möchten Sie auch einen Tee auf der Terrasse mit Blick auf den Teich genießen?

Wiederaufgebaut nach dem Ersten Weltkrieg ist Saint-Quentin das kleine Reims: Art-Deko und Gotik reimen sich hier problemlos. Selbst das Café des Bahnhofs ist voll durchgestylt mit der Rose der 1920er Jahre. Von hier aus ist es nicht weit bis zum Familisterium.

Hier kann man lecker Chantilly essen, das ist Schlagsahne, die hier erfunden worden sein soll! Aber in Chantilly kann man außerdem die zweitgrößte Kunstsammlung Frankreichs nach dem Louvre besuchen, die Pferdeställe besuchen, die so groß wie ein Schloss sind und durch den Garten Le Nôtres streifen, den er selbst noch lieber als seine Gärten in Versailles mochte!

Von hier aus hat man den besten Blick auf die Sommbucht, in Kombination mit einer langen Promenade und einem mittelalterlichen Stadtkern mit Feuersteinmotiven auf den steinernen Fassaden. Historische Persönlichkeiten wie Johanna von Orleans und Wilhelm der Eroberer haben hier Halt gemacht.

Die Abtei Valloires hat einen wunderbaren Garten, der von Gilles Clément nach Farben sortiert angelegt wurde. Vom Rosengarten aus ist der Blick auf die einzige vollständig erhaltene Klosteranlage des 18. Jahrhunderts, das noch heute privat genutzt wird. Die Übersetzung einer Führung ist aber möglich.

Im ehemaligen Bergbaugebiet mischen sich Bergehalden mit Bauten aus den 1920er Jahren, Zechensiedlungen und Fußballfieber mit dem Abenteuer des Louvre-Lens.

Direkt neben der Kathedrale befinden sich die alte Bibliothek der Domherren und ihre Wohnhäuser. Das kleine angrenzende Museum erklärt anschaulich die verschiedenen Etappen der Erforschung des frühgotischen Baus.

Der bekrönte Berg, so nennt man die Anhöhe, auf der die Stadt errichtet wurde. Und tatsächlich wirken die Türme der Kathedrale wie eine Krone. Dazu passen die schmalen Gassen und steinernen Fassaden, die alten Höfe und Kapellen.

Senlis

So beeindruckend die gotische Kathedrale ist, noch spannender ist die Ruine der Abtei Saint Jean des Vignes. Ein Spaziergang zwischen Türmen und Wasser.

Ganz in der Nähe von Soissons liegt das verwunschene Septmonts, eine Mischung aus Mittelalter und Renaissance, deren Charme schon Victor Hugo erlegen ist.

Eine Sozialutopie, die im 19. Jahrhundert Wirklichkeit wurde und hundert Jahre funktionierte: Das Familisterium ist eine einmalige Gelegenheit, über unser Wohnen und Zusammenleben nachzudenken. Schwimmbad und Waschraum, Grundschule, und Theater, Garten und Arbeitsplatz, alles hat der Erfinder Godin durchdacht, und alle Gebäude werden wieder genutzt. Guise liegt direkt an der EuroVelo 3.

Calais

Dünkirchen

Bergues

Cassel

Saint Omer

Béthune

Doullens

Compiègne

Eines der zwei schönsten Dörfen Frankreichs in den Haut-de-France inmitten der Thierache – dem Land des Maroilleskäses und der Wehrkirchen, die es zugleich zu entdecken gilt. Wie wäre es mit einer Partie Boules am Dorfweiher?
